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Aktienanlagen

Laut einer Studie von Prof. Roger Ibbotson von der Yale Universität sind Aktien auf lange Sicht (10-20 Jahren) – trotz ihrer Schwankungen -, einer der sichersten Kapitalanlagen überhaupt. Nach dem Nobelpreisträger Markowitz ist es allerdings unbedingt erforderlich, das Aktiendepot breit zu streuen. Aktien- bzw. Indexfonds bieten hier eine gute Möglichkeit die vorhandenen Risiken einer Aktienanlage zu reduzieren. Nach der Devise: Wer streut, rutscht nicht aus.

Schon der legendäre Börsenprofi André Kostolany wusste, eine Hausse wird in der Angst geboren, sie wächst im Zweifel, altert im Optimismus und sie stirbt in der Euphorie. So einfach kann Börse sein. Wissen Sie aber in welcher Phase wir uns z. B. im Sommer 2011 befanden? Sicher kann man sagen, dass wir nicht in einer Euphoriephase sind. Ich gehe davon aus, dass wir uns am Ende der Phase von „Zweifel“ befinden, und in den „Optimismus“ übergehen, der dann als letzte Phase die Euphorie folgen wird. Diese letzte Phase, das Ende der „Euphorie“ sehe ich dann bis Herbst 2017 bei einem Kursstand beim Dax von über 25.000 Punkten bzw. Dow Jones von ca. 52.000 Punkten gekommen. Die letzte Phase wird dann innerhalb kurzer Zeit beträchtliche Kursgewinne bringen, die Sie wohl nicht für möglich halten. Zur Erinnerung schauen Sie sich einfach mal die Endphase der Blase in Technologie- bzw. der Telekommunikation Ende der Neunziger Jahre an.

Renditen von 10% (abzüglich Abgeltungsteuer) sind auf mittlere Sicht bei Aktien- bzw. Indexfonds durchaus realistisch. Phasen von Kursrückgängen wechseln sich häufig mit Kursanstiegen ab. Diese Situation gilt es bei der Aktienanlage zu berücksichtigen. Fast immer verlieren die Anleger bei fallenden Kursen die Nerven und verkaufen ihre Aktienbestände dann am Tiefpunkt. Einstiege in den Markt finden so auch leider häufig in der Nähe von Höchstkursen statt. Dies ist einer der Gründe weshalb über 90% der Privatanleger es nicht schaffen einen Index – z.B. Dow Jones oder Dax – zu schlagen, also gleich gut oder schlecht mit ihrem Ergebnis im Depot zu sein. Anleger heben gerne die Gewinnpositionen hervor, wenn man sie fragt. Selten oder nie nennen sie die schlechteren Anlagen. 🙂